Aktuelles
ITONICS ist Partner des trendforum 2010
Das trendforum 2010 steht vor der Tür – und ITONICS ist offizieller Partner!

Das trendforum wird wieder Plattform für mehrere Hundert Top-Vertreter nationaler, europäischer und globaler Unternehmen sein, die sich mit Trendforschern und erfolgreichen Innovatoren über Trends, Innovationen und deren erfolgreiche Umsetzung austauschen. ITONICS ist gemeinsam mit der GIM (Gesellschaft für innovative Marktforschung) am Start und berichtet im Future Stream 4 über “Die Gesellschaft auf dem (Trend-)Radar – ein innovativer Ansatz zur Evaluation von Trends”.
Wir freuen uns riesig, Sie am 23. November 2010 in der BMW Welt in München begrüßen zu dürfen!
Vision 2017 — Trends von Morgen und ihre Bedeutung für das Radio
Dr. Christian Wenger und Dr. Kerstin Ullrich von der GIM (Gesellschaft für innovative Marktforschung) haben auf dem RADIO DAY 2010 Trends im Hörfunk vorgestellt. Dabei kam der Trend-Radar von ITONICS erfolgreich als Softwareunterstützung in der Trendbewertung und -visualisierung zum Einsatz. Hier finden Sie die aktuellen Trends im Hörfunk und deren Bewertung im Trend-Radar.
Ideenmanagement 2.0 – Gemeinsam Ideen entwickeln, bewerten und auswählen
Steffi und Mike von ITONICS haben einen Artikel in der Zeitschrift wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte zum Thema “Ideenmanagement 2.0 – Gemeinsam Ideen entwickeln, bewerten und auswählen” publiziert. Hier der Abstract dazu:
“Das ewige Talent – nicht nur Mehmet Scholl muss mit diesem Stigma leben, auch das betriebliche Wissens- und Ideenmanagement. Jedes Jahr tauchen neue Paradigmen und Methoden auf, die diese Disziplinen wiederbeleben sollen – und immer wieder verschwinden monströse Softwareinstallationen in der Versenkung. Wissens- und Ideenmanagementlösungen scheitern nicht an denen, die sich beteiligen, sondern an denen, die sich nicht beteiligen. Und das sind leider die meisten. Die Intelligenz der Masse wird so auf die Intelligenz derjenigen, die mitmachen, reduziert – und dies müssen viele sein, um Masse und Klasse zu verbinden.”
Sie finden den kompletten Artikel in Heft 4 Mai 2010 und können die Inhalte auch bei uns direkt anfordern!
The New Dork Video
Legendär!
Kommunale Revolution im Web 2.0
Durch das Web 2.0 sind neue soziale und politische Beteiligungsmöglichkeiten entstanden. Es mobilisiert Menschen zur Partizipation, die sich ohne die intuitiven Tools des Web 2.0 nicht engagieren würden. Für Städte und Kommunen heißt das Schlagwort „E-Partizipation“: die Bürgerbeteiligung im Netz. Unter E-Partizipation werden jene Elemente der Bürgerbeteiligung betrachtet, die eine aktive Teilhabe an politischen Diskurs- und Entscheidungsprozessen mit Hilfe des Internets ermöglichen. Ein E-Government, also Online-Workflows elektronischer Akten, haben bereits viele Städte eingeführt. Doch E-Government ist erst „die halbe Miete”. Eine Gemeinde besteht schließlich nicht nur aus der Verwaltung, sondern vor allem aus Bürgern. Blogs, Wikis und Soziale Netzwerke können helfen, eine Stadt transparent für ihre Bürger zu machen. Gerade interaktive Kommunikationsangebote wie Chats oder Foren lassen einen Dialog zwischen Bürgern und Entscheidungsträgern entstehen. Bürgerinteressen erfahren dabei Wertschätzung und Regierende erhalten Reputation.
Die Studien „E-Partizipation“ und „E-Inclusion“ im Rahmen des Programms „E-Government 2.0“ der Bundesregierung belegen die Massentauglichkeit des Ansatzes. Ein Viertel der Bevölkerung hat schon Informations- und Beteiligungsangebote des Bundes genutzt und rund 13% der Bevölkerung (ca. 10 Mio. Menschen) planen dies zu tun. Zwar werden im Internet noch Wahlen gewonnen, doch ohne Onlinepräsenz ist heute auch Politik kaum noch denkbar. Parteien und Behörden sind schon seit geraumer Zeit mit eigenen Serviceangeboten im Netz vertreten und auch immer mehr Politiker verfügen über eine eigene Webseite.
Das Internet ist auch als Web 2.0 kein Selbstläufer, doch bietet es zahlreiche Möglichkeiten, deren Ausschöpfung durchaus realen Nutzen in der politischen Praxis bringt. Folgende Tabelle zeigt Möglichkeiten auf, die sich für Städte und Kommunen ergeben, wenn es um den Einsatz von Web 2.0 Applikationen geht.
Die Stadt Köln hat es vorgemacht. Die Verantwortlichen haben den Schritt gewagt und eine offene Beteiligungsplattform für die Haushaltsplanung eingesetzt, um Stimmungen, Missstände und Wünsche der Gesellschaft aufzudecken. Man entschied sich für ein elektronisches Vorschlagseingabeverfahren, das der Verwaltung erlaubt, eine Beziehung zu den Bürgern aufzubauen. Diese konnten Spar- oder Ausgabevorschläge zu den Themen „Sport”, „Grünflächen” und „Straße, Wege und Plätze” machen. Jeder Vorschlag, auf welchen Wegen er auch immer eingereicht wurde (per Post oder Anruf im Call-Center der Stadt), gelangte auf die Plattform und war dort für jeden einsehbar. Wer sich als Teilnehmer registrieren ließ, hatte die Möglichkeit, Vorschläge zu kommentieren und zu bewerten. Die Bilanz lässt sich sehen: Während der ersten einmonatigen Beteiligungsphase haben sich über 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer registriert. Zu den über 4.900 Vorschlägen wurden über 9.000 Kommentare eingestellt und über 52.000 Bewertungen abgegeben.
Kurz und knapp hier nochmals die Vorteile einer innovativen „E-Partizipation“:
- Verbesserung des Bürgerservices
Verwaltungsvorgänge könnten via Internet erledigt werden - Verstärkung des Informationstransfers
Durch Wikis, Blogs und Foren kann ein schneller Informationstransfer vonstattengehen. (Bebauungspläne, Gesetzentwürfe…), Bürger sollen via Internet schnelles Feedback erhalten - Verstärkung der regionalen Identität und Verbesserung der sozialen Beziehungen Identifizierung der Bürger mit den örtlichen Angelegenheiten
- Bürgerengagement und Interessenvernetzung
Das Internet dient der Vernetzung zwischen Bürgern und Politikern. Auch Bürger können sich untereinander austauschen (Bürgerinitiativen, Unterschriftensammlung, Nachbarschaftshilfe, Diskussionsforen…) - Steigerung der Innovationsfähigkeit
Schritthalten mit dem technischen Fortschritt
Imagevideo “Ideen machen Zukunft”
“Ideen von heute sind die Produkte und Prozesse von morgen. Die Initiative
“Ideen machen Zukunft” des dib möchte die Ideen der Mitarbeiter stärker in den Mittelpunkt des Interesses rücken, damit die deutschen Unternehmen ihre starke Position im globalen Wettbewerb ausbauen können.” Wir finden: ein super Ansatz!
Data-Mining im Social Web
Das Social Web ist eine mächtige Quelle für Unternehmen. Seit dem Aufkommen von Microblogging-Tools, Wikis, Blogs und Co. werden Meinungen gerne online geäußert. Innerhalb dieser gigantischen und unermesslichen Datenflut liegen 80% bis 90% der vorhandenen Informationen in Form von unstrukturierten Texten vor. Das darin schlummernde Wissen kann Unternehmen jedoch helfen, strategische Entscheidungen zu treffen. Die Frage lautet: „Was denken unsere Kunden wirklich?“ Doch wie kann ein Unternehmen an solche Daten gelangen? Eine Möglichkeit ist das sogenannte Data-Mining.
1. Was versteht man unter Data-Mining?
Data-Mining ist ein Instrument, um große Textmengen zu strukturieren und zu analysieren. Dazu kommen meist computerlinguistische Verfahren zum Einsatz, die automatisiert ablaufen. Hauptaufgabe des Data-Mining ist es, durch die Aufdeckung von Mustern und durch eine Inhaltsanalyse relevantes Wissen im Social Web aufzudecken und strukturiert darzustellen.
2. Welche Einsatzgebiete gibt es?
Im Marketing wird das Data-Mining vor allem im Bereich der Marktanalyse und des Customer Relationship Managements eingesetzt. Das Data-Mining kann im Rahmen einer Marktanalyse z.B. dazu genutzt werden, Textdokumente, die interessante Informationen über Konkurrenzunternehmen enthalten, zu sammeln und auszuwerten. Im Mittelpunkt der Analyse steht jedoch meist die Reputation des eigenen Unternehmens und der eigenen Produkte, wobei Data-Mining eingesetzt wird um bspw. Diskussionsbeiträge, Pressemitteilungen, Blogs etc. zu analysieren, um ein Bild des Unternehmens oder dessen Produkte zu erhalten. Besonders interessant ist dabei die Identifikation falscher oder besonders kritischer journalistischer Artikel, um entsprechend reagieren zu können.
3. Was macht Data-Mining im Social Web besonders?
Im Social Web befinden sich viele Multiplikatoren unter den Nutzern, die häufig Produkte und Marken bewerten und durch soziale Netzwerke eine große Verbreitung dieser Meinungen erzielen. Das Social Web stellt mit seinen Blogs, Foren und Communities eine exzellente Datenquelle (gerade auch für Konsumentenmeinungen) dar, da alle Daten öffentlich und kostenlos zugänglich sind. Data-Mining kann unverzerrte Stimmungsbilder z.B. bezüglich Produkten, Marken und Wettbewerbern einfangen – und dies aktuell und schnell. Die Grenzen des Data-Minings liegen derzeit vor allem darin, dass die Technologie noch nicht die Nutzerfreundlichkeit erlangt hat, die Nutzer von Web 2.0-Tools gewohnt sind.
4. Kann Data-Mining die Zukunft der Marktforschung sein?
Ja, denn das Data-Mining ist ein innovativer Ansatz zur Bewältigung des „Informations-Overkill“. Für Unternehmen ist dabei ein integriertes System anzustreben, das effizient und flexibel relevante Meinungsäußerungen automatisch und am besten real-time analysiert.
Passt Enterprise 2.0 zu unserem Unternehmen?
Diese Frage stellen sich Firmen häufig, wenn es um die Integrierung neuer Technologien geht. Wir haben einen kleinen Fragebogen entwickelt, der helfen soll, diese Frage zu beantworten. Das Prinzip zur Auswertung ist simple: Je mehr Fragen mit “Ja” beantwortet werden können, umso besser ist Ihr Unternehmen für die Einführung von Enterprise 2.0-Lösungen gerüstet. Hier ein kleiner Auszug aus unserem Fragebogen:
- Sind Ihre Mitarbeiter versiert im Umgang mit dem Internet?
- Gibt es in Ihrem Unternehmen Experten, die Informationen besitzen, von denen andere Mitarbeiter profitieren könnten?
- Sind Sie bereit Hierarchien abzubauen und Verantwortung abzugeben?
- Würde eine engere Verbindung zu Kunden, Partner oder Externen einen Mehrwert für Ihr Unternehmen generieren?
- Dürften Ihre Mitarbeiter Arbeitszeit dafür aufwenden, sich an einem internen Netzwerk, Blogs oder Wikis zu beteiligen?
- Sind Sie risikobereit?
- Ist Ihre Unternehmenskultur tolerant genug, auch Einträge zu akzeptieren, die starke Kritik (z.B. am Unternehmen oder am Management) beinhalten?
- Haben Sie aktuell Probleme Dokumente oder Informationen im internen Netzwerk wiederzufinden?
Für alle, die noch eine kleine Einführung ins Thema “Enterprise 2.0″ benötigen, hier die Erklärung von Andrew McAfee:
Persönlichkeitstest im Office
Um herauszufinden, wie wir wirklich ticken, hat jeder im Team den Persönlichkeitstest unter http://www.philognosie.net/index.php/tests/testsview/31/ absolviert. Ergebnis:
Wir haben eine recht breit gestreute Verteilung, neben dem “besonnen Lehrer” und dem “Optimisten” finden sich auch
- der “nachdenkliche Idealist”
- der “Intuitive Denker”
- der “zuverlässige Bewahrer” und
- der “Theoretiker”
Letzterer hat auch am Längsten zum Ausfüllen des Fragebogens gebraucht… Insgesamt ein super Team, um komplexe Online-Projekte umzusetzen!
„Die Masse denken lassen“ – Crowdsourcing als Innovationstreiber
Eine Ameise allein ist dumm. Treten Ameisen aber als Masse auf, sind sie klüger als jeder Einzelne, bauen gemeinsam Häuser und beschaffen Essen – Dieses auf vielen Konferenzen angebrachte Beispiel erklärt ein Phänomen, das umgesetzt mit Web 2.0-Tools für Unternehmen bares Geld einbringen soll: Crowdsourcing.
„Eine praktische Idee für alle, die gerne kochen: Ein Schneidebrett mit Auffangschale darunter, in der man sein Schnittgut direkt sammeln kann.“ So beschreibt Tilla Goldberg ihr Produkt, das als erstes Ergebnis der Crowdsourcing-Plattform „Tchibo Ideas“ den Weg in die Tchibo-Stores gefunden hat. Seit Mai 2008 setzt Tchibo mit der Dialog-Plattform auf die Schwarmintelligenz. Das Prinzip ist denkbar einfach: Eine Masse an internen oder externen Ressourcen wird dazu aufgerufen, Ideen auf einer Online-Plattform einzugeben, diese gemeinsam weiterzuentwickeln und zu bewerten. Was für die Unternehmen herauskommen soll, sind durchdachte Vorschläge für Verbesserungen und (Produkt-)Neuerungen, kurz: Innovationen.
Im sogenannten „Open Innovation“ Ansatz binden Unternehmen ihre Kunden, Partner oder Lieferanten in den Ideenfindungsprozess ein. Im „Closed Innovation“ Ansatz greifen Unternehmen hingegen auf die Ideen und Vorschläge der eigenen Mitarbeiter zurück, um das Wissen intern zu halten. Von der Intelligenz der Masse wird dabei nicht nur in Form von neuen Ideen profitiert. Nicht aus jedem Menschen sprudeln Ideen, aber die meisten Personen können gut beurteilen, ob ein Vorschlag erfolgversprechend ist oder nicht. Dieses Potenzial kann durch Bewertungs- und Feedbackmöglichkeiten genutzt werden. Gemeinsam bewertet eine Community Qualität und Chance einer Idee. Der über Zeit entstehende Reputationsindex hilft dabei, brillante Köpfe zu identifizieren – ganz unabhängig von Hierarchie und Struktur.
Je nach Einsatz kann eine Plattform, die auf Crowdsourcing setzt, die Wettbewerbssituation eines Unternehmens verbessern, indem die Innovationsfähigkeit gesteigert wird und neue Ideen zur Produktivitätssteigerung oder Wirtschaftlichkeitsverbesserung führen. Social-Web-Komponenten wie das Vernetzen von Mitarbeiterprofilen führen zur Verbesserung der sozialen Beziehungen und eröffnen neue Möglichkeiten der kooperativen Führung für den Vorgesetzten.
Doch was muss ein modernes Innovationsmanagement bieten, um solche Effekte hervorzurufen? Es muss vor allem intuitiv zu bedienen sein. Crowdsourcing kann nur erfolgreich sein, wenn die „Masse“ auch partizipiert, was sie nur tun wird, wenn auf den ersten Blick erkennbar ist, welche Beitragsmöglichkeiten gegeben sind. Ebenso muss dem Nutzer ein klares Ziel vor Augen stehen, sei es eine monetäre Belohnung, soziale Anerkennung (z.B. Beitrag in Mitarbeiterzeitung) oder ein origineller Preis (z.B. Essen mit dem CEO). Schnittstellen zu bekannten Social-Web-Seiten (z.B. Facebook, Twitter, XING) können die Attraktivität der Seite für die Nutzer erhöhen. Für Unternehmen sind Anbindungen zu Mitarbeiterdatenbanken, ein Rollen und Rechtemanagement sowie Möglichkeiten E-Mail-Benachrichtigungen einzubinden von zusätzlicher Bedeutung. Nur mit einer modernen Innovationskultur, stringenten Prozessen und der passenden Softwarelösung, kann Crowdsourcing erfolgreich sein.
Corporate Blogs als PR-Instrument
Weblogs werden seit ihrem Aufkommen im Web 2.0 als ein Mittel für eine besonders authentische Berichterstattung und Kommunikation gesehen. Dies haben auch Unternehmen erkannt, die sogenannte „Corporate Blogs“ für ihre Kommunikationsarbeit verwenden. Nach Jeremy Wright gibt es drei zentrale Aspekte der Unternehmenskommunikation durch Weblogs:
Information: Das Unternehmen informiert seine Kunden über Entwicklungen, Produkte und worum es bei ihnen geht, im Gegenzug informieren die Leser das Unternehmen über ihre Meinung dazu.
Beziehungen: Das Unternehmen wird persönlicher und wirkt als überzeugter Botschafter für sich und seine Produkte.
Wissensmanagement: Innerhalb des Unternehmens ist jeder Mitarbeiter schnell über neue Entwicklungen informiert, da ein umfassender Informationsspeicher aufgebaut wird.
Vorteile von Corporate Blogs
Weblogs erlauben Firmen, ihre Inhalte und Themen authentisch, zeitnah, rund um die Uhr und mit einer großen Reichweite darzustellen. Neben kommerziellen Zwecken unterstützen interessante Blogs die Image- und Markenbildung. Fakten, Trends und Tipps zu bestimmten Themen können publiziert werden und bieten den Nutzern und den Anbietern Informationen aus erster Hand. Weblogs ermöglichen auch kleineren Unternehmen, ihre Bekanntheit zu steigern und Kompetenz zu signalisieren. Die Handhabung ist zudem sehr einfach und die Kosten niedrig. Informationen und Wissen werden generiert und das Vertrauen in das Unternehmen gestärkt. Mit der zunehmenden Verlinkung von Blogs wird automatisch ein höheres Ranking in Suchmaschinen erzielt. Weblogs sind für PR-Manager ein Instrument, Journalisten, die von Pressemitteilungen überschwemmt werden, auf indirektem Weg zu erreichen.
Das Unternehmen wird nicht mehr als anonymer Betrieb, sondern als authentisch und lebendig angesehen. Weiterhin ermöglicht ein Blog dem Unternehmen Trends, Meinungen und Bedürfnisse der Kunden schnell zu erkennen und darauf zu reagieren und wird so zu einem Instrument der Marktforschung. Durch die Feedbackmethoden bekommt ein Unternehmen Zugang zu einer sehr ausgedehnten Bloggemeinde mit vielfältigen Vernetzungen rund um den Globus. Dabei sind der Interaktion keine Grenzen gesetzt. Dem Kunden fällt ein aktiver Part zu und es entsteht eine Art Gemeinschaftsgefühl (direkter Austausch auf personaler Ebene).
Risiken von Corporate Blogs
Externe und interne Informationen fließen ungefiltert durch die Unternehmen und Märkte, ohne durch Gatekeeper aufgehalten werden zu können. Blogs sind nicht neutral, sie enthalten hochwertig subjektive Inhalte. Im Falle einer Krisen-PR besteht die Gefahr, dass organisierte Blogger diese Plattform für Negativ-Kampagnen nutzen und somit die Krise verschlimmern. Aus einer kritischen Einzelstimme kann schnell ein Massenprotest werden. Die Absender und deren Glaubwürdigkeit spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Blog-Inhalte werden zudem von den klassischen Medien aufgegriffen. Das bedeutet, dass ein Skandal im Internet auch sehr bald in der Zeitung erscheinen kann. Solche Gerüchte oder Behauptungen die in die virtuelle Welt gesetzt wurden, sind auch noch nach Jahren in den Archiven im Netz zu finden. Die technischen Anforderungen und der Anspruch, wöchentlich bis täglich am Blog zu arbeiten und neue Einträge zu schreiben, ist sehr zeitintensiv. Zwar ist die finanzielle Investition gering, der Arbeitsaufwand aber umso höher. Es ist zudem schwer, den richtigen Ton im Umgang mit dem Kunden zu treffen, nicht jeder Mitarbeiter ist dafür geeignet.
Wir halten Corporate Blogs für ein nützliches Kommunikationsmittel, wenn sie einen sinnvollen thematischen Bezug zum Unternehmen haben, strategisch durchdacht eingesetzt und kontinuierlich gefüllt werden. Dieser Blog ist ein Versuch von uns, dies in der Praxis umzusetzen.
Bürobeschilderung
Endlich haben wir im Eingangsbereich und in der Kaffeeküche schöne ITONICS-Schilder:
Danke an infowerk für die tolle Qualität! Nachdem Leo die Spiegelreflex zu Hause hat habe ich nur mit meinem iPhone knipsen können – sorry also für die schlechte Bildqualität.



