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Ideenmanagement

Die Expertise und das kreative Potenzial der eigenen Mitarbeiter und Kunden ist die wichtigste Quelle von Innovationen im Unternehmen. Das betriebliche Ideenmanagement ist das entscheidende Werkzeug zur effektiven Nutzung dieses Potenzials. Moderne, webbasierte Softwarelösungen wie der ITONICS Idea-Manager ermöglichen eine schnelle Aktivierung der Innovationsquelle Mitarbeiter, eine Amortisation der Investition innerhalb des ersten Jahres nach der Einführung ist realistisch.

Eine moderne Ideenmanagementsoftware ist in bestehenden Lösungen integriert, motiviert Mitarbeiter zum Austausch von Ideen und lässt sich schulungsfrei einführen. Mitarbeiter können auf einer intuitiven Online-Plattform Ideen einreichen, vorhandene Ideen durchsuchen, Ideen bewerten, kommentieren und gemeinsam weiterentwickeln.

Der ITONICS Idea-Manager bildet einen strukturierten Stage-Gate-Prozess ab und lässt sich entweder als Software-as-a-Service oder integriert in das Intranet betreiben. Die Integration mit dem ITONICS Trend-Radar ermöglicht eine ganzheitliche Unterstützung in den frühen Phasen des Innovationsmanagements. Folgende Phasen können mit dem Idea-Manager unterstützt werden:

Ideenerfassung

Neben einem Ideentitel wird die Idee hier im Detail beschrieben, Daten und Quellen können ebenso hinzugefügt werden wie Multimediadateien. Eine Verschlagwortung ermöglicht eine alternative Navigation neben der Volltextsuche. Über die Schlagwortwolke (sog. Tag Cloud) können die Themenbereiche mit den meisten Ideen schnell identifiziert werden. Ideen können vom Ideenmoderator hierarchisch gegliedert werden (z. B. in “Hauptideen” und “Unterideen”), zu Trends aus dem Trend-Radar™ hinzugefügt und den Unternehmensfunktionen wie Marketing, Vertrieb, Produktentwicklung, HR oder Legal zugewiesen werden. Das integrierte Rechte- und Rollenmodell ermöglicht eine präzise Konfiguration der Zugriffsmöglichkeiten. So können Ideen ab einem bestimmten Stage bspw. nur noch von einer kleineren Expertengruppe weiterentwickelt werden. Auch können Teile der Ideenbeschreibung (bspw. ROI-Berechnungen oder Überlegungen zur technischen Umsetzbarkeit) nur für bestimmte Zielgruppen sichtbar gehalten werden.

Ideenbewertung

Die Bewertung erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Nach Freigabe einer Idee durch einen Ideenmoderator ist die Idee im Intranet sichtbar. Kolleginnen und Kollegen können die Idee kommentieren und diskutieren. Sowohl die Idee als auch die Kommentare können mit einem “Like” oder mittels einer Sternchenbewertung Zustimmung erfahren. Diese Phase ermöglicht eine erste Vorfilterung der Ideen auf Basis einer breiten Meinung im Unternehmen. Der Idea-Manager kann nach Ablauf dieser Phase auf Basis eines Algorithmus die besten Ideen in die nächste Phase befördern oder aber eine manuelle Übernahme in die nächste Phase ermöglichen. In der nächsten Bewertungsphase können ausgewählte Experten einzelne Ideen – themenbezogen gefiltert – einer tiefergehenden Bewertung unterziehen. Hierbei kommen Kriterien wie erwarteter ROI, Relevanz für Unternehmens- und Produktstrategie, Dauer bis zur Marktreife oder Marktpotenzial zum Einsatz. Konfigurierbare Schieberegler ermöglichen die schnelle Meinungsabgabe, Kommentarfelder erlauben eine schriftliche Begründung der Einschätzung. Die einzelnen Kriterien können zusätzlich gewichtet werden.

Nach Abschluss der Expertenbegutachtung entsteht ein differenziertes Bild der Bewertungen: zum einen aggregiert der Idea-Manager alle gewichteten Bewertungen und zum Zweiten zeigt der Idea-Manager die Bandbreite der Bewertungen in den einzelnen Bewertungskriterien an. So kann in einem Workshop zum Abschluss der Begutachtungsphase der Fokus auf solchen Ideen und Kriterien liegen, die eine hohe Bewertungsspannbreite aufweisen. Zielgerichtete Diskussionen sind damit gewährleistet.

Nach Abschluss der kooperativen Begutachtungsphase erfolgt eine weitere Anreicherung der Idee. Je nach Umsetzungsentscheidung (Prototyp, Fallstudie, Entwicklungsprojekt, Beschaffung etc.) ermöglicht der Idea-Manager die Dokumentation und Verfolgung der Idee auch über die Findungsphase hinaus. Mit einer Übernahme in das betriebliche Portfoliomanagement endet das Ideenmanagement.

Ideenentwicklung

Jede freigegebene Idee kann von allen am Ideenmanagement Beteiligten kommentiert, diskutiert und bewertet werden. Weiterhin werden alle Ideen – auch die verworfenen oder zurückgestellten – in einem Ideenarchiv gespeichert. Bei der Ideenanlage überprüft der Idea-Manager, ob eine oder mehrere ähnliche Ideen bereits im System vorliegen. Die bereits vorhandenen Ideen können angezeigt und durch den Eingebenden auf den Ähnlichkeitsgrad geprüft werden.

Diese Funktionalitäten ermöglichen eine Förderung aller Kreativkompetenzen im Unternehmen – Ideengeber, Ideenentwickler und Ideengutachter und -bewerter können Ihr Wissen im System abbilden um eine gute Idee zu einem erfolgreichen Produkt zu machen.

Ideenauswahl

Der Idea-Manager unterstützt das Innovationsmanagement in der Ideenauswahl durch unterschiedlich komplexe Bewertungs- und Auswahlparameter. Einerseits kann die Meinung der breiten Masse abgefragt werden, andererseits können externe und interne Experten, Lead-User und Wissenschaftler in der Begutachtungsphase in der Tiefe eingebunden werden. Eine nachhaltige Ideenentwicklung ist somit gewährleistet.

 

Der Idea-Manager bietet motivatorische Anreize zur Partizipation. So kann jeder Teilnehmer am Ideenmanagement ein individuelles Punktekonto durch Aktivitäten im System füllen. Egal ob Ideeneinreichung, Ideenbewertung oder Ideendiskussion, jede Aktivität im System wird durch Punkte belohnt. Die gesammelten Punkte erhöhen den sozialen Status und die Reputation und können bspw. am Jahresende eingelöst werden.