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Data-Mining im Social Web

Posted By Steffi / März, 30, 2010 / 0 comments

Das Social Web ist eine mächtige Quelle für Unternehmen. Seit dem Aufkommen von Microblogging-Tools, Wikis, Blogs und Co. werden Meinungen gerne online geäußert. Innerhalb dieser gigantischen und unermesslichen Datenflut liegen 80% bis 90% der vorhandenen Informationen in Form von unstrukturierten Texten vor. Das darin schlummernde Wissen kann Unternehmen jedoch helfen, strategische Entscheidungen zu treffen. Die Frage lautet: „Was denken unsere Kunden wirklich?“ Doch wie kann ein Unternehmen an solche Daten gelangen? Eine Möglichkeit ist das sogenannte Data-Mining.

1. Was versteht man unter Data-Mining?
Data-Mining ist ein Instrument, um große Textmengen zu strukturieren und zu analysieren. Dazu kommen meist computerlinguistische Verfahren zum Einsatz, die automatisiert ablaufen. Hauptaufgabe des Data-Mining ist es, durch die Aufdeckung von Mustern und durch eine Inhaltsanalyse relevantes Wissen im Social Web aufzudecken und strukturiert darzustellen.

2. Welche Einsatzgebiete gibt es?
Im Marketing wird das Data-Mining vor allem im Bereich der Marktanalyse und des Customer Relationship Managements eingesetzt. Das Data-Mining kann im Rahmen einer Marktanalyse z.B. dazu genutzt werden, Textdokumente, die interessante Informationen über Konkurrenzunternehmen enthalten, zu sammeln und auszuwerten. Im Mittelpunkt der Analyse steht jedoch meist die Reputation des eigenen Unternehmens und der eigenen Produkte, wobei Data-Mining eingesetzt wird um bspw. Diskussionsbeiträge, Pressemitteilungen, Blogs etc. zu analysieren, um ein Bild des Unternehmens oder dessen Produkte zu erhalten. Besonders interessant ist dabei die Identifikation falscher oder besonders kritischer journalistischer Artikel, um entsprechend reagieren zu können.

3. Was macht Data-Mining im Social Web besonders?
Im Social Web befinden sich viele Multiplikatoren unter den Nutzern, die häufig Produkte und Marken bewerten und durch soziale Netzwerke eine große Verbreitung dieser Meinungen erzielen. Das Social Web stellt mit seinen Blogs, Foren und Communities eine exzellente Datenquelle (gerade auch für Konsumentenmeinungen) dar, da alle Daten öffentlich und kostenlos zugänglich sind. Data-Mining kann unverzerrte Stimmungsbilder z.B. bezüglich Produkten, Marken und Wettbewerbern einfangen – und dies aktuell und schnell. Die Grenzen des Data-Minings liegen derzeit vor allem darin, dass die Technologie noch nicht die Nutzerfreundlichkeit erlangt hat, die Nutzer von Web 2.0-Tools gewohnt sind.

4. Kann Data-Mining die Zukunft der Marktforschung sein?
Ja, denn das Data-Mining ist ein innovativer Ansatz zur Bewältigung des „Informations-Overkill“. Für Unternehmen ist dabei ein integriertes System anzustreben, das effizient und flexibel relevante Meinungsäußerungen automatisch und am besten real-time analysiert.

Corporate Blogs als PR-Instrument

Posted By Mike / März, 16, 2010 / 0 comments

Weblogs werden seit ihrem Aufkommen im Web 2.0 als ein Mittel für eine besonders authentische Berichterstattung und Kommunikation gesehen. Dies haben auch Unternehmen erkannt, die sogenannte „Corporate Blogs“ für ihre Kommunikationsarbeit verwenden. Nach Jeremy Wright gibt es drei zentrale Aspekte der Unternehmenskommunikation durch Weblogs:

Information: Das Unternehmen informiert seine Kunden über Entwicklungen, Produkte und worum es bei ihnen geht, im Gegenzug informieren die Leser das Unternehmen über ihre Meinung dazu.

Beziehungen: Das Unternehmen wird persönlicher und wirkt als überzeugter Botschafter für sich und seine Produkte.

Wissensmanagement: Innerhalb des Unternehmens ist jeder Mitarbeiter schnell über neue Entwicklungen informiert, da ein umfassender Informationsspeicher aufgebaut wird.

Vorteile von Corporate Blogs

Weblogs erlauben Firmen, ihre Inhalte und Themen authentisch, zeitnah, rund um die Uhr und mit einer großen Reichweite darzustellen. Neben kommerziellen Zwecken unterstützen interessante Blogs die Image- und Markenbildung. Fakten, Trends und Tipps zu bestimmten Themen können publiziert werden und bieten den Nutzern und den Anbietern Informationen aus erster Hand. Weblogs ermöglichen auch kleineren Unternehmen, ihre Bekanntheit zu steigern und Kompetenz zu signalisieren. Die Handhabung ist zudem sehr einfach und die Kosten niedrig. Informationen und Wissen werden generiert und das Vertrauen in das Unternehmen gestärkt. Mit der zunehmenden Verlinkung von Blogs wird automatisch ein höheres Ranking in Suchmaschinen erzielt. Weblogs sind für PR-Manager ein Instrument, Journalisten, die von Pressemitteilungen überschwemmt werden, auf indirektem Weg zu erreichen.
Das Unternehmen wird nicht mehr als anonymer Betrieb, sondern als authentisch und lebendig angesehen. Weiterhin ermöglicht ein Blog dem Unternehmen Trends, Meinungen und Bedürfnisse der Kunden schnell zu erkennen und darauf zu reagieren und wird so zu einem Instrument der Marktforschung. Durch die Feedbackmethoden bekommt ein Unternehmen Zugang zu einer sehr ausgedehnten Bloggemeinde mit vielfältigen Vernetzungen rund um den Globus. Dabei sind der Interaktion keine Grenzen gesetzt. Dem Kunden fällt ein aktiver Part zu und es entsteht eine Art Gemeinschaftsgefühl (direkter Austausch auf personaler Ebene).

Risiken von Corporate Blogs

Externe und interne Informationen fließen ungefiltert durch die Unternehmen und Märkte, ohne durch Gatekeeper aufgehalten werden zu können. Blogs sind nicht neutral, sie enthalten hochwertig subjektive Inhalte. Im Falle einer Krisen-PR besteht die Gefahr, dass organisierte Blogger diese Plattform für Negativ-Kampagnen nutzen und somit die Krise verschlimmern. Aus einer kritischen Einzelstimme kann schnell ein Massenprotest werden. Die Absender und deren Glaubwürdigkeit spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Blog-Inhalte werden zudem von den klassischen Medien aufgegriffen. Das bedeutet, dass ein Skandal im Internet auch sehr bald in der Zeitung erscheinen kann. Solche Gerüchte oder Behauptungen die in die virtuelle Welt gesetzt wurden, sind auch noch nach Jahren in den Archiven im Netz zu finden. Die technischen Anforderungen und der Anspruch, wöchentlich bis täglich am Blog zu arbeiten und neue Einträge zu schreiben, ist sehr zeitintensiv. Zwar ist die finanzielle Investition gering, der Arbeitsaufwand aber umso höher. Es ist zudem schwer, den richtigen Ton im Umgang mit dem Kunden zu treffen, nicht jeder Mitarbeiter ist dafür geeignet.

Wir halten Corporate Blogs für ein nützliches Kommunikationsmittel, wenn sie einen sinnvollen thematischen Bezug zum Unternehmen haben, strategisch durchdacht eingesetzt und kontinuierlich gefüllt werden. Dieser Blog ist ein Versuch von uns, dies in der Praxis umzusetzen.

Bürobeschilderung

Posted By Mike / März, 10, 2010 / 0 comments

Endlich haben wir im Eingangsbereich und in der Kaffeeküche schöne ITONICS-Schilder:

Danke an infowerk für die tolle Qualität! Nachdem Leo die Spiegelreflex zu Hause hat habe ich nur mit meinem iPhone knipsen können – sorry also für die schlechte Bildqualität.